Das alljährliche Weihnachtsbacken hat wieder stattgefunden!

Dieses Jahr wurden wie üblich das Zimtgebäck, die Ausstecherle, die Marzipankekse und die Kardamom-Walnuss-Baiser gebacken. Das Highlight dieses Jahr: fritierte Zimtsterndonuts mit Zuckerguss. Die Gewürzmuffins sind auch verdammt gut. Das dazugehörige Rezept folgt bald.

1 Tage extrem-baking = 10 Sorten

1 Tage extrem-baking = 10 Sorten

Dieses Jahr haben wir uns auch an typischen Weihnachtsgebäck versucht: Vanillekipferl und Kokosmakronen. Und die Kokosmakronen sind einfach die besten die ich seit langem gegessen habe. Die Vanillekipferl sind zwar etwas krümelig aber trotzdem sehr, sehr lecker.
Auch neu dieses Jahr: Spritzgebäck. Überraschenderweise hat das mit dem Spitzen funktioniert ^^ nichts ist seitlich aus der Spritztüte raus gequollen. Und ich hab wieder was dabei gelernt: Nie, nie wieder kandierte Kirschen! Lieber Marmelade verwenden!
So Wehnachten kann kommen.

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Kann Wesley Crusher seine Mom weghexen?

In Folge 5 der Staffel 4 experimentiert Wesley mit einer Warp Blase rum. Während des Experiments verschwindet seine Mutter in dieser Blase. Es erscheint dann irgendwann der Reisende, ein mysteriöser Fremder, der Warp mit Gedanken koppeln kann. Er hat in Wesley in einer früheren Folge schon Potential gesehen und durch Captain Picard seinen Eintritt in die Sternenflotte arangiert. So. Kann Wesley das also auch schon? Hat er, als Dr. Crusher ihn während des Experimentes besuchte einfach nur gedacht “Geh weg.”? Und weg war sie?

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Nur mal so ne Idee

Gibt es anstelle einer Gesamtschule nicht die Möglichkeit eine GESAMTSCHULE zu machen? Wo die Schüler durch ihre Leidenschaften und ihre Leistungen eingeteilt sind.

Prinzipiell muss jeder Schüler solche Fächer wie Deutsch, Englisch und Mathe usw. machen. Hier erfolgt die Einteilung nach den Stärken der Leute. Es gibt also keine festen Klassen mehr sondern Kurse die belegt werden. Durch frei wählbare Fächer (Fremdsprachen oder naturwissenschaftliche oder geisteswissenschaftliche Fächer) oder Arbeitsgemeinschaften treffen dann wieder andere Schüler aufeinander. Es entsteht ein viel breiteres Netzwerk als in einer starren Klassenformation. Jeder hat die Möglichkeit in etwas gut zu sein und Dinge zu tun die ihn interessieren. So wird niemand mehr ausgebremst aber auch niemand übergangen.

Außerdem hat man die Möglichkeit Dinge auszuprobieren die man evtl. auch in der Zukunft braucht. Soziale Menschen hätten eher Zeit sich als Streitschlichter einen Namen zu machen, wenn Sie nicht bis zum Verrecken in Kurvendiskusssionen stecken würden. Merken sie, dass das was für sie ist und auch einen Beruf in diesem Feld wählen bringt es ihnen meist nichts den Wendepunkt einer blöden Kurve bestimmen zu können. Natürlich sollen auch sie etwas in Mathe lernen, aber vielleicht etwas (für sie) realeres und nützlicheres.  Etwas das man auch im Alltag anwenden kann.

Es sind praktisch 4 unterschiedliche Schulen in einem Gebäude doch die Schüler wechseln zwischen diesen hin und her wie es am besten ist. So könnte der Mathecrack im Mathekurses des Gymnasiums sitzen aber auch im Spanischkurs für Hauptschüler.

Logistisch ist das vielleicht ein Problem vor allem ein so großes Gebäude zu finden. Aber es würde auch viele logistische Probleme lösen.

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Geburtstagüberraschungen

Habt ihr sowas schon mal gesehen? Ich war total geschockt.

Die Super Paper Marleen Geburtstagstorte

Die Super Paper Marleen Geburtstagstorte

Unfassbar - nicht zu fassen...

Unfassbar – nicht zu fassen…

Schaut euch den haufen Schokolade an!

Schaut euch den haufen Schokolade an!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Soviel Farbe, Freude, Farbe, Erinnerungen, Mühe, Farbe und … Kalorien, achja und Farbe, wurden noch nie in einer Torte vereint. :)

Und überraschend bekömmlich ist sie auch, wenn man bedenkt wieviel Puderzucker, Marschmelonen, Schokolade und Sahne da drinstecken. Wenn man sowas auf einem Kindergeburtstag serviert wird man wahrscheinlich von den Eltern der eingeladenen Kinder wegen schwerer Körperverletzung verklagt.

Vielen Dank euch Zwei! Das war eine grandiose Idee. Die kleine Blume klatscht unermüdlich Applaus.

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Wieder was gelernt!

Wenn man beispielsweise longtable in einem Dokument verwendet, um etwas besser/schöner darzustellen. z.B. ein Chemikalienverzeichnis ohne Caption, dann kann man am Ende der longtable

\addtocounter{table}{-1}

einfügen. Dann wird diese longtable nicht als solche gezählt. Und es entsteht keine Lücke in der Nummerierung der anderen Tabellen.

Sehr gut Latex!

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Latex: Verweise auf Bilder, Tabellen im Text und Zitate

Will man im Text einen Verweise auf eine Tabelle oder Abbildung machen und sich nicht im Geringsten um die Nummerierung kümmern, dann brauchen Bilder und Tabelle unbedingt ein individuelles Label. Am besten möglichst einfach.

\label{Gehalt}

Im Text könnte dann stehen: Abbildung ~\ref{Gehalt} zeigt den Gehalt von iregendwas in irgendwas.  Latex generiert mit diesem Befehl automatisch die richtige Nnummer im Text. Auch wenn im nachhinein noch eine Abbildung davor eingeschoben wird.

So nun zu den Zitaten. Ein komplettes Literaturverzeichnis, welches automatisch generiert wird ist gold wert. Man hat einmal Stress bis alle Artikel eingetragen sind, aber dann geht alles von alleine.

Es gibt verschiedene Literaturverwaltungsprogramme. EndNote ist wohl das berühmteste für Windows für Linux empfiehlt sich KbibTex. Man kann aber auch einfach sämtliche Literaturstellen in einem Editor  wie im Beispiel auflisten. (Abspeichern als .bib)

@article{bunzel03b,
abstract = “Hier steht eigentlich der Abstrakt”,
author = “Mirko Bunzel and John Ralph and Carola Funk and Hans Steinhart”,
issn = “1438-2385″,
journal = “{European Food Research and Technology}”,
keywords = “Dietary fiber; Cell wall cross-linking; Zea mays L.; Arabinoxylans; Ferulic acid; Diferulic acid; Triferulic acid”,
localfile = “/home/marleen/Uni/Diplomarbeit/Literatur/Bunzel et al. 2003b.pdf”,
number = “2”,
pages = “128-133″,
publisher = “Springer”,
title = “{Isolation and identification of a ferulic acid dehydrotrimer from saponified maize bran insoluble fiber}”,
url = “http://dx.doi.org/10.1007/s00217-003-0709-0″,
volume = “217”,
x-color = “#009966″,
x-fetchedfrom = “SpringerLink”,
year = “2003”
}

@article heißt, das es sich um einen Zeitschriftenartikel handel. bunzel03b ist das Label mit dem später im Text zitiert wird.

Wird ein Literaturprogramm verwendet hat man es jedoch einfacher, denn man kann teilweise die Zitatstellen einfach importieren. Seiten wie Sciencedirect bieten auch die Möglichkeit die Zitatstellen im bibtex-Format zu kopieren.

Um nun diese Literaturstellen in den Text einzufügen braucht man:

\usepackage{natbib} im Header.

Und das hier an der Stelle, wo das Literaturverzeichnis stehen soll:

\addcontentsline{toc}{section}{Literatur}
\bibliographystyle{cell}
\bibliography{Literatur}

Für Cell gibts noch diverse andere Möglichkeiten, je nachdem ob man lieber (Bunzel et al. (2003)) im Text stehen hat oder [1].

Damit alle Änderungen wirklich übernommen werden, sollte man das Texfile mehrere Male kompilieren.

 

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Erinnerungen an Früher

Heute gab’s Kirschmichl. Er sah zwar nicht ganz so aus wie von  Mutti, geschmeckt hat er jedoch richtig gut.

Kirschmichl mit Toastbrotvierteln

Kirschmichl mit Toastbrotvierteln

Das nächste nostalgische Gericht wird dann Scheiterhaufen. Ähnlich wie Kirschmichl nur mit Äpfeln. Hmmm Yammi.

Update: Scheiter ist übringens die Mehrzahl von Scheit. So wie in Holzscheit. Der Scheiterhaufen ist also nur ein Haufen Holz und muss nicht automatisch brennen. Also, mit ein bisschen Übung klappt es dann auch mit dem Scheitern:

Scheiterhaufen mit Brötchen

Scheiterhaufen mit Brötchen

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Kapitälchen oder kleine Buchstaben in Zuckermolekülen

So, mitten am Schreiben der Diplomarbeit fällt einem auf, dass die ganzen Zuckerketten (mit D- und L-Sacchariden) irgendwie anders aussehen als in wissenschaftlichen Papern. Aber was ist genau anders?! Man kuckt und schielt bis einem die Ds und Ls auffallen, die ja alle irgendwie kleiner sind. Google weiß Rat. Problem: wenn man nicht die richtigen Suchbegriffe hat ist es schwierig ein gescheites Ergebnis zu erhalten.

So hier nun die Lösung: Großbuchstaben die aber nur die Höhe von kleinen Buchstaben haben heißen Kapitälchen. Kein Scherz. In Latex kann man die dann mit \begin{footnotesize} \end{footnotesize} im Fließtext einbauen. Problem in einer Bildunterschrift geht das nicht…. Hier muss man unbedingt \textsc{d} oder \textsc{l} verwenden. Sonst kommt nur ne Fehlermeldung und kein pdf. Achtung innerhalb der Klammern, kleine Buchstaben verwenden, sonst kommen zwar keine Fehler es tut sich aber auch sonst nichts in der Schriftgröße

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Was sagt uns die Lancet-Studie?

Der Spiegel berichtete am 14.02.2013 über die Lancet-Studie, welche besagt, dass die Lebensmittelindustrie auf Techniken der Tabakindustrie zurückgreift. Es sterben jährlich nein  täglich so viele Leute an nicht-ansteckbaren Krankheiten (Herz-Kreislauf, Diabetes etc.) und daran soll vor allem die Lebensmittelindustrie schuld sein. Hmm. Klar. Es ist immer die Industrie schuld wenn was ist.

Mal sehen.

Der Artikel beschreibt die Situation, dass Studien, die im Auftrag von Lebensmittelkonzernen gemacht wurden, viel häufiger andere Ergebnisse ergeben als Studien die von unabhängigen Stellen in Auftrag gegeben wurden.

Möglich. Traue keinen Ergebnissen die du nicht selber gefälscht hast. Das lässt sich ändern wenn der Bund mehr Studien in Auftrag gibt. Oder das Gesundheitsministerium.

Weiterhin sollen Lebensmittelkonzerne in die Verantwortung genommen werden, die Bevölkerung aufzuklären, dass ihre Produkte evtl. schädlich sind bzw. sollen sie ihre Produktpalette gesünder gestalten.

Sinnvoll. Funktioniert wohl aber nicht. “Eine Selbstverpflichtung ist, als würden Sie Einbrecher damit beauftragen, ein Türschloss einzubauen”, sagt Mitautor Ron Moodie, von der Uni Melbourne in Australien. Vor allem will ich manchmal einfach ungesunde Lebensmittel, weil sie einfach gut schmecken. Was bringt mit ein Gurkensalat ohne oder mit sehr wenig Salz, wenns einfach sch**** schmeckt?

Man braucht also Gesetze. Aha. Doch wie sollen die aussehen? Die Lebensmittelampel ist vom Tisch. Soll ein kleiner Kleber auf das Produkt kommen auf dem steht. “Dieses Produkt tötet”? Oder ein Bild von einem extrem fettleibigen Menschen? Funktioniert bei Zigaretten ja hervorragend. Soll man den maximalen Fettgehalt auf einen gewissen Prozentsatz reduzieren? Dann brauch man wieder Ausnahmen, wenn es darum geht Butter und Öl zu vertreiben. Und nun???

Bei mir bleibt nur eine Frage übrig: Warum versucht man immer das Pferd (schon wieder Pferde) von hinten aufzuzäumen? Warum geht man immer an die Hersteller? Angeblich haben die Konsumenten die Macht, Konzerne in ihre Schranken zu weisen. Warum schult man nicht einfach die Menschen?

Seit ich Lebensmittelchemie studiere aber auch schon vorher traf ich regelmässig auf Menschen, die wirklich absolut keine Ahnung haben was in ihrem Essen drin ist.  Die kommen dann auf die Idee, das laktosefreie Ernährung gesund ist. Sie verzichten als auf Laktose auch wenn dies gar nicht nötig ist. Es gibt laktosefreien Käse, der kostet ein paar Euro  mehr. Es weiß aber kaum jemand, das Käse allgemein sehr wenig Laktose enthält, weil die von den Mirkoorganismen verstoffwechselt wird. Ein anderes Laktose-Beispiel: Auf Schinken steht doch explizit drauf, dass keine Laktose drin ist. Ach nee. ja wo soll die denn auch herkommen?! Andererseits weiß wieder kaum jemand das Laktose als Tablettenfüllstoff verwendet wird. Latoseintolerante Menschen wundern sich dann, warum sie immer noch Probleme haben obwohl sie ihren Laktosekonsum strikt einschränken. Ach ja klar. Da muss der Schinken dran schuld sein?! Oder wars vielleicht doch die Kopfschmerztablette von vorhin?

Ganz ehrlich, ich esse nicht viele Chips (nur mal als Beispiel), wenn ich aber welche esse, möchte ich, dass sie so schmecken wie sie schmecken. Ich beschwere mich nicht über den Fettgehalt, den Acrylamidgehalt oder darüber dass einem die Art und Weise der Verpackung zu mehr verführt. Ich esse eine Tüte, eine halbe, je nachdem. Aber ich weiß, dass es ungesund ist jeden Tag eine zu essen. Die Aufklärung beginnt aber bei mir. Und ich muss mich drum kümmern was ich in mich reinstopfe. Und es kann nicht sein, dass mich der Hersteller aufklärt, der will doch auch nur sein Zeug verkaufen. Essen ist so essentiell. Man kommt zwar einige Tage ohne aus, es ist aber genauso wichtig wie atmen und trinken.

Meiner Meinung nach sollte man die Hersteller dahingehend gängeln, dass sie nach bestmöglichem technischen Wissen produzieren. Will heißen, dass sie z.B. die Acrylamidkonzentrationen so gering halten wie es technisch möglich ist, Das der Einsatz von Pestiziden reduziert wird oder besonders schädliche Pestizide verboten werden. Dies kann auch heißen, dass der Verbrauch an Verpackungsmaterial so weit wie möglich reduziert wird, usw. usw. Alles Sachen die man gesetzlich regeln kann oder schon regelt. Die Aufklärung der Bevölkerung muss aber schon im Kleinkindalter anfangen. Das können Lebensmittelkonzerne nicht leisten. Wenn aber jeder weiß was und wieviel ihm oder ihr gut tut. Wenn man von klein auf richtiges Essen und nicht nur TK-Plastikfraß serviert bekommt, dann greift man als Erwachsener auch häufiger auf gesündere oder bessere Lebensmittel zurück. Dann werden die Betriebe die ungesundes Essen verkaufen von ganz allein ausgerottet werden, einfach nur weil niemand mehr diesen Fraß kauft.

Soweit ich weiß geht die Anzahl der Raucher immer weiter zurück. Aber auch dies kam durch eine Mischung vom Maßnahmen. Gesetzliche Regelungen zum Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Steuererhöhungen und Reduktion der Werbung. Aber es hat auch viel Aufklärung gegeben. Die Tabakindustrie hat nicht viel dazu beigetragen. Im Gegenteil, lange Zeit haben sie ja noch abgestritten, dass Rauchen überhaupt süchtig macht. Soviel also zu “Wr wenden uns an die Industrie und die muss das regeln.”

Fazit: Man muss sich informieren. Das ist das einzige was hilft. Und es reicht nicht ein Buch von diesem oder jenem Autor zu lesen. Je mehr man über Lebensmittel weiß, desto eher kann man sich dann im Supermarkt für ein qualitativ hochwertiges und gesundes Produkt entscheiden. Wenn man seiner Ernährung Zeit widmet, kann man auch mal ohne schlechtes Gewissen zur Schokolade greifen.

Und: Ich glaube nicht, dass die ganzen Herzinfarkte, die die Menschen treffen einzig und allein von der Ernährung kommen. Der Stress, die Abgase und was weiß ich nicht noch alles tragen bestimmt auch einen nicht unwesentlichen Beitrag dazu bei.

PS: Dieser Artikel ist vom 12.02.2013. Coca Cola soll Koffein-Warnhinweise auf die Flasche machen. Warum? Ein Frau trinkt täglich 10 L Cola und stirbt daran. Tja. Dann bitte aber auch  Hinweise auf die Wasserhähne und Sprudelflaschen, denn wenn jemand täglich 10 L Flüssigkeit zu sich nimmt ist das nie gesund. Der Körper hat da ganz schön was zu tun. Eine Frau starb 2009 wohl in Kalifornien nach einem Wassertrinkwettbewerb. Je nachdem wo man liest hat sie zwischen 3 oder 8 L getrunken. Das wirft den Elektrolythaushalt so sehr durcheinander, dass der Körper einfach nicht mehr kann. Herzlichen Glückwunsch

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Die Kühe und die Pferde

Manno mann. Seit bestimmt 4 Tagen werden neue Einzelheiten im Lasagne-Bolognese-Pferde-Rind-Skandal aufgedeckt. Erst heißt es nur Tengelmann hatte Pferde-TK-Lasagne. Die Briten sagen Deutschland wurde von uns nicht beliefert. Nun kam raus, dass das Fleisch aus Frankreich kam. Die haben aber eigentlich nichts damit zu tun, denn die toten Tiere wurden einmal kreuz und quer durch halb Europa transportiert und kamen ursprünglich aus Rumänien. Dann kamen der Reihe nach Edeka, Rewe und Real die ihre TK-Produkte wegen Verdacht auf Pferdefleisch aus den Regalen nahmen und untersuchen ließen.
Die Gemüter sind aufgewühlt. Alle sind entsetzt. Und natürlich muss diese Pferde-Mafia dingfest gemacht werden und dafür gerade stehen. Und natürlich haben sie gelogen und Rind draufgeschrieben obwohl Pferd drin war. Ja. Warum aber all die Panik? Was ist der Unterschied zwischen einem Pferd und einer Kuh? Mal abgesehen davon das Pferde schwimmen können und Kühe absaufen würden? Aufgrund dieses strategischen Vorteils wurde Pferde erwählt damit sie uns rumtragen können und deshalb sind sie nicht essbar? Vielleicht lags auch einfach nur daran, dass sie schneller laufen können?! Wer weiß das schon so genau.

Es hätte doch viel schlimmer kommen können. Anstatt beim Fleisch zu sparen (das rumänische Pferdefleisch ist halt schön billig, weil die Pferdekutschen verboten wurden und keiner mehr Pferde zum rumfahren braucht) hätte man auch beim Verpackungsmaterial oder bei der Hygiene im Betrieb sparen können. Man hätte also Weichmacher oder Kakerlaken oder Metallteile oder Gammelflesch in der Lasagne gefunden. EHEC und Dioxine könnten auch noch auf der Liste stehen.  Wenn man es sich so überlegt sind Pferde gar nicht mehr so schlimm. Oder?

Mein Plädoyer wäre also, lasst die Behörden in Ruhe ermitteln und die Pferdemafia überführen. Aber macht nicht so einen Wind. Es hätte echt schlimmer sein können. In diesem Sinne:

cows

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