Das neue Jahr…

… ist ja jetzt auch schon ein paar Tage alt. Gute Vorsätze? Aber natürlich!

Einen Vorsatz habe ich: Lernen wie man Knödel selber macht. Semmelknödel und Kartoffelknödel! Nachdem letztes Jahr noch kurz vor Schluß ein regelrechtes Knödeldebakel ereignet hat blieb mir gar nichts anderes übrig. Mehrere Stunden Kartoffeln schälen, kochen, zerreiben, formen, Zwiebeln anbraten und was weiß ich nicht alles konnten keine Knödel präsentiert werden. Der Semmelknödelteig sah eigentlich sehr überzeugend aus. Also fix den Bällchen gerollt und ins Wasser geschmissen. Und das einzige was wir sagen können: Semmelknödenteig kann eine Jenseits-Menge Wasser ziehen. Bei den Kartoffelknödeln (halb und halb) zeichnete sich das Drama erst nach 20 min kochen ab. Etwa die Hälfte des Teigs bröcelte so nach und nach immer weiter ab. Und auch nach einer halben Stunde kochen schmeckten die Dinger einfach nur nach roher Kartoffel.

Vorher bin ich mit dem Glauben „Haja, machen wir g’schwind mal ein paar Knödel“ an die Sache rangegangen. „Das kann ja nicht so schwer sein. Sind ja nur Knödel. Haha“

„HAHA“ Jep, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Im Endeffekt gab’s dann selbergeschabte Spätzle zum Schweinefilet dazu. Hmm. Yammi…

Die besten Wünsche für 2013!

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Es weihnachtet nicht mehr. Es ist harte Arbeit.

Sonntag Mittag 12 Uhr. Zwei mutige Bäckerinnen Schrägstrich Amateur-Konditorinnen ziehen in die Schlacht und kreuzen die mittlerweile nur noch einarmigen Handrührgeräte.

Die Aufgabe:
4 Portionen Zimtgebäck
4 Portionen Bratapfelmuffins (2 groß 2 klein)
2 Portionen Erdnußbuttercookies auf unterschiedliche Art

Das Problem:
* Es gab leider nur 50 g Pekannüsse. So wurden aus drei viertel des Zimtgebäcks „Mandelzimtgebäck“) Ein gewagtes Experiment mit gehakten Mandeln. Um die Spannung gleich vorweg zu nehmen: Das Experiment ist geglückt. Testurteil: Sehr lecker.
* 4 Portionen Zimtgebäck ergibt 11 Bleche. Jedes Blech dauert im Schnitt 10 – 12 min. 4 Portionen zu kugeln und zu zimten dauert bestimmt 2 Stunden. außerdem muss er noch im Kühlschrank mindestens 1 bis 1,5 Stunden kühlen (je nach Härtegrades der verarbeiteten Butter).
* 4 Portionen Bratapfelmuffins brauchen eine Menge Äpfel. Die Hälfte davon extrem klein gewürfelt^^ Dies ergibt 2,5 Bleche große Muffins und 2,5 Bleche keine Muffins. Also 6 mal durchschnittlich 40 min backen.
* Eine Variante der Erdnußbuttercookies ergibt 2 Bleche und die andere Variante ergibt 3 Bleche, die jeweils 10 – 12 min im Ofen backen.
* Alle Kekse müssen min 15 min auskühlen. Es handelt sich um sage und schreibe 22 Bleche die insgesamt 7 Stunden im Ofen zubringen und 5,5 Stunden auskühlen.
* Scheibenhonig der Calvados ^^ 3 Stunden
* Und wo zum Teufel sind die ganzen Dosen wenn man sie braucht.
* Last but not least: nur 1 Backofen!

Die Strategie:
So viel zur Mathematik ^^ Unser Schlachtplan ging wie folgt.

1. Calvados und Rosinen ansetzen.

2. 2 mal separat Teig für’s Zimtgebäck zusammen geben. Die 2 Teigprotionen in Celophanfolie einwikeln und ab in den Kühlschrank.

3. Die 2 Varianten Erdnußbuttercookies zusammen rühren. Nummer 1 nur weiße Schoki, keine Haferflocken. Nummer 2 weiße Schoki und Haferflocken. Backofen vorheizen. Es ergaben sich insgesamt 5 Bleche, die man relativ gut vorbereiten konnte. Ausgekühlt wurde nach und nach im Wohnzimmer auf dem Schreibtisch.

4. Die ersten Blech- und Tupperdosen sind gefüllt. Während einer die Erdnußbuttercookies koordiniert und im Auge behält, kugelt der andere schon mal die ersten 2 Portionen Zimtgebäck aus und zimtet sie auch gleich. Es hat sich übrigens herausgestellt, dass es am einfachsten ist ganz ganz viel Zimtzuckermischung auf einen flachen großen Teller zu packen und das Zimtgebäck so zu marinieren.

5. Puh, nur Kekse, Kaffee und Keksteig bis 15 uhr. Es muss was richtiges zu Essen her! Der dritte kocht also Chilli con Carne und ein dreierlei an Salat. Nach den Erdnußbuttercookies kontinuierlich 6 Bleche Zimtgebäck gebacken und gekühlt. Am besten eignet sich ein Gitter einmal mit Alu umwickelt. Ein Backpapier drauf dann halten die Kugel etwas in der Rillen und kugeln nicht durch ein ander. Es werden aber trotzdem schöne gleichmäßige Halbkugeln.

6. Essen!!! Manno Mann! Viele Vitamine und sehr lecker. Danke grandioser A! Wir haben es uns bestimmt eine halbe Stunde echt gut gehen lassen. Doch zeigten sich hier bereits erste Anzeichen der Unlust. War es das ganze wirklich wert? Es fehlen noch die Bratapfelmuffins. und heiliger Himmel, wo kommt nur das ganze Zimtgebäck her?

7. Es entsteht ein neuer Beschluß: „Die Bratapfelmuffins kommen ganz zum Schluß.“ Nach dem Zimtgebäck. Es war mittlerweile ja auch schon so 17 Uhr. Es entwickelte sich im Lauf der Zeit ein unglaubliches System des vorbereiten und Backens das wirklich legendär ist.
Es plagen uns aber nun einige Unwidrigkeiten: Die Blechdosen reichen einfach nicht aus. So wurde eine Kuchentransportbox kurzerhand in eine große Keksdose umgewandelt, die kleinen Bratapfelmuffins mussten in der Auflaufform aufgehoben werden und ein Teil des Zimtgebäcks und der Muffins fristen in 2 Springformen abgedeckt mit Alufolie ihr dasein.

8. Einer rollt nun die letzten 2 Portionen Zimtgebäck im Wohnzimmer. Die anderen zwei wiegen die Zutaten für die Bratapfelmuffins ab und schnippeln Äpfel und behalten die nicht enden wollende Flut von Zimtgebäck im Auge.

9. Formen für die Muffins gebuttert. Erste zwei Portionen Teig zusammegekläppert und 2 große Muffinformen aufgefüllt. Eine mit eine ohne Rosinen. Streusel drauf. Fertig

10. Nun kommt das Konzept mit dem man die Welt erobern könnte: Logistik der Backetterie vom feinsten sozusagen. Backt man immer abwechselnd große und kleine Muffins kann man die Standzeiten wesentlich reduzieren, auch wenn nicht viel Equipement da ist. Während die großen ne halbe Stunde + im Ofen sind kann man die kleinen vorbereiten. Solange diese nach dem Backen Abkühlen und die Form wieder neu bestückt ist, kommt wider eine Schale große Muffins in den Ofen. Die letzte Fuhre der Konfekt-Muffins konnte in einer breiten Kastenform untergebracht werden. Daher 2,5 Bleche. Zu guter letzt noch 6 große Muffins, da die Förmchen nicht gereicht haben.

11. Ohje. Soviel Zimtgebäck?! Auch die letzten 2 Bleche Zimtgebäck wurden ab 23 Uhr noch in die Röhre geschoben. Und bis auf einen Abwasch ist um 0 Uhr alles erledigt.

Das Gelernte:
* Nie wieder soviel auf einmal!
* Jeder Handgriff hat gesessen. Obwohl wir uns teilweise zu dritt in unserer 10 bis 15 qm großen Küche aufhielten und zwischendrin noch eine große Portion Chili con Carne plus 3 Salate (Tomatensalat, Gurkensalat und grüner Salat mit Essig, Öl und Schnittlauch)  vom gloreichen A gezaubert wurden.
* Manche Backzeiten (vor allem Bratapfelmuffins9 brauchen 1 Blech Erfahrung bevors richtig klappt.
* Es lohnt sich, vor allem wenn man mehrere Portionen eines Teiges hat, folgendes Equipement zu verwenden: eine große Rührschüssel für den Teig, eine Müslischüssel (plus einen EL und ein Messer zum dosieren9 um Butter und Erdnußbutter abzuwiegen, eine Mehlschüssel mit einem Sieb für des ganze Pulverzeugs.
So kann einer schon mal alles für die nächste Mischung zusammenstellen und -wiegen während der andere noch fleißig am Rühren des ersten Teiges ist.
* Nicht immer alles sofort abwaschen. Das ist Arbeit die sich i.d.R nicht rentiert. Vor allem nicht wenn man in 15 min noch Puderzucker abwiegen will und ein feuchtes Sieb verwendet. Probiert es einfach mal mit einem Teelöffel Puderzucker und einem nassen Sieb aus. Grandioses Experiment. Soll alles schon mal vorgekommen sein.
* Man benötigt weiterhin 2 große Flächen in Küchen und oder Wohnzimmer um Kekse abzulegen oder umzusortieren und ein großes Holzbrett auf dem man die Plätzchen / den Teigbollen leicht von einem Zimmer ins andere tragen kann.

Das Fazit:
* Der schlimmste aller anzunehmenden Fälle ist eingetreten. Man trifft sich samstags abend nach der Arbeit und kocht und backt sonntags dann zusammen. Wie kriminell ist das denn?
* Hat sich der Stress gelohnt?
Bestimmt wurde insgesamt 15 mal abgespült. 22 Blech Kekse wurden gebacken. Alles in allem 11 Stunden Küchendienst.
Auf jeden Fall! Der Duft der Plätzchen die gerade den Ofen verlassen haben belohnt auf jeden Fall. und wahrscheinlich die Tatsache, dass man für 2 Wochen Kekse hat.

Das Ergebnis:

Der Rest vom Schützenfest

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Es weihnachtet schon

Hey,

bei mir hat die Weihnachtsbäckerei dieses Jahr schon aufgemacht und einige Köstlichkeiten fabriziert! Hier sind die Top 3:

Zimtgebäck das ist wirklich unglaublich lecker.

Zimtsterne mit ganz viel Marzipan!

Ausstecherle mit Eigelb und Hagelzucker.

Mal schauen was es dieses Wochenende gibt 😉

In diesem Sinne frohes Backen und guten Appetit!

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Wenn ich sowas hier lese…

„Amazon sperrt Kindle Account“ kommt mir doch gerade das Kotzen.

Spiegelartikel vom 23.10.12

Ich hab nämlich auch so ein Ding von amazon. Da erwartet man, dass es irgendwann soweit kommt, dass man mit einem gekauften Printexemplar die elektronische Version einfach mit dazubekommt. Schließlich entstehen ja dadurch keine Mehrkosten. Aber Pustkuchen. Es ist eher ein Rückschritt, dass man beim Kindle zwar fast den vollen Preis bezahlt und dann aber nicht mal die Hälfte dafür bekommt. Da holz‘ ich doch lieber noch 3 Regenwälder ab und kauf mir die Bücher.

Die negative Presse häuft sich immer mehr an. Das ist echt lächerlich. 🙁 Und das es sich hier um das Buch „1984“ handelt, macht die ganze Sache noch ein wenig lächerlicher.

Und die persönlichen Erfahrungen die man hat, wenn man sich mal die Liebe ankuckt, die amazon in ihre eBooks und ihren Kundenservice steckt.

So werden zwar kostenlose Klassiker und Bücher von Welt angeboten. amazon schafft es aber leider nicht anzugeben, dass es sich um eine drastisch gekürzte, fast schon kastrierte Version handelt. so geschehen bei „Der Graf von Monte Christo“ von Dumas. Auf Nachfrage beim Kundenservice warum es nicht möglich war eine kurze Notiz zu schreiben, kam die  Antwort, dass es manchmal bei Abbildungen schwierig ist, diese in das Mobi-Format zu übernehmen und das es dadurch zu fehlendem Inhalt kommen kann. Es ist die Sache des Verlages was alles ins eBook kommt.

Ähmmm…. ja.

Amazon möchte mir aber bei nicht Gefallen des Artikels die Kosten zurückerstatten.

Da hab ich die Nachfragerei dann abgebrochen und aufgegeben. Ich werde es wohl auch nicht mehr versuchen, von solchen Anbietern eine adäquate Lösung zu bekommen.

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Bereit für die Prüfung?!

Lange ist der letzte Eintrag her. Bisher habe ich für die Diplomsprüfung gelernt und wisst ihr was? Ich bin immer noch nicht genug vorbereitet. Ich habe mich das vergangene viertel Jahr mit dem Stoff der letzten 4 Semester rumgeschlagen und habe es gerade mal geschafft FAST alles zusammenzufassen, die Themen die in der Vorlesung nur angeschnitten wurden nachzuarbeiten und eine Menge zu lernen. Ist es da sinnvoll in 5 Wochen Prüfung zu machen? Da ich während der 4 Semester nicht wirklich viel gelernt habe kommt jetzt eben alles auf einmal. Praktika, Seminararbeiten und Arbeiten um Geld zu verdienen fressen halt doch ganz schön Zeit. Klaro wäre es möglich sich alles noch irgendwie einzuprügeln. Täglich mindestens 6 Stunden oder mehr zu lernen und auswendig zu lernen und so weiter und so weiter. Aber ist es sinnvoll sich den Rest des Studiums nochmal so richtig zu versauen?

Ich möchte einmal in einer Prüfung brillieren. Möchte einmal auf so gut wie jede Frage eine Antwort haben. Und ich möchte einmal zeigen was ich kann und dafür auch  eine gute Note erhalten.

Ich verstehe, glaube ich, ziemlich viel, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, ich kann es nicht auswendig. War es jetzt der SGLT1 oder 2 Transporter? Oder hieß er gleich ganz anders? Nämlich GLUT 5? Wird die DNA vom 5′ oder vom 3′ Ende gelesen? Selbst bei diesen einfachen Dingen bin ich mir nicht mehr sicher.

Ich werde die Prüfung wohl doch verschieben müssen, damit da wenigstens einmal was bei rauskommt. Da ich nicht schüchtern bin, habe ich, glaube ich zumindestens, eigentlich keine Angst vor der Prüfung an sich. Ich will nur nicht da stehen und ein Thema zwar prinzipiell erklären können, aber dann das Fachvokabular nicht parat haben. Ein Naturwissenschaftler ohne Fachvokabular ist kein richtiger Wissenschaftler.  Ist es sinnvoll dieses miese Gefühl einfach beiseite zu schieben und zu ignorieren? Soll man sich der Prüfung stellen? Oder soll man gerade mal 3 Monate riskieren um dann evtl. etwas sicherer auf seinen Füßen zu stehen?

Mann mann. Ich hätte nicht gedacht, das mich das so trübsinnig macht. Nun gut. Gelernt werden muss trotzdem ob die Prüfung früher ist oder später. Da mache ich mich jetzt doch mal an Verfahrenstechnik. Vielleicht hilfts und lenkt ab.

Wie ich mich entscheide weiß ich noch nicht. Da ich mich aber Ende der Woche anmelden muss, werde ich mich wohl bald entscheiden.

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Back to work!

Hey, jetzt nach 2 Wochen Urlaub bei 33 – 37°C kanns weitergehen mit den Vorbereitungen.

Ich versuch mich gerade an einem Biochemieposter. Wo alle Reaktionen irgendwie zusammenfließen. Naja wir werden sehen, ob das irgendwie schaffbar ist. (Oder wie viele  Poster es werden.)

Falls jemand Ideen hat, was unbedingt drauf muss (Bsp: Glycolyse, Citratzyklus, Atmungskette) bitte melden.

Bis denne

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Geschützt: 20.07.2012

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Geschützt: 19.07.2012

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Geschützt: 18.07.2012

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Geschützt: 17.07.2012

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